• Medientyp: E-Artikel
  • Titel: Kann Offenheit geplant werden? : ein Essay über die zeitliche Dimension in der räumlichen Planung
  • Beteiligte: Siegmund, Yvonne [VerfasserIn]
  • Erschienen in:  Räumliche Transformation; (2019), Seite 165-176
  • Erschienen: 2019
  • Sprache: Deutsch
  • Beschreibung: Stadtplanungsprozesse bewegen sich im Wirkungsverhältnis sich ständig ändernder globaler, regionaler und lokaler Dynamiken. Prozesse daher aus der zeitlichen Perspektive zu betrachten, kann ein Schlüssel zum Verständnis dieser komplexen Sinnzusammenhänge sein. Obgleich in der Planungspraxis der Faktor Zeit noch vorwiegend ignoriert wird, experimentieren einige Ausnahmen wie beispielsweise Rapid Planning oder Slow Urbanism mit ihm. So werden Planungsprozesse entweder beschleunigt und vereinfacht oder gedehnt und offen gestaltet. Im Fokus dieses Essays steht die Untersuchung der langsamen, prozessoffenen Entwicklungen von Kreativquartieren in München und Hamburg. In beiden Fällen werden mithilfe der zeitlichen Dimension Pfadabhängigkeiten in der Aushandlung und Gestaltung städtischer Räume nachvollziehbar gemacht.

    Urban planning processes are in the relationship of constantly changing global, regional and local dynamics. Therefore, considering processes as a function of time can be a key to understanding these complex contexts. Although in the planning practice the factor time is still largely ignored, some exceptions such as Rapid Planning or Slow Urbanism experiment with it. Thus, planning processes are either accelerated and simplified or stretched and designed open. The focus of this essay is the investigation of the slow, process-open developments of Creative Quarters in Munich and Hamburg. With the help of the temporal dimension path dependencies in the negotiation and design of urban spaces are made comprehensible in both cases.
  • Anmerkungen: Literaturverzeichnis: Seite 175-176