• Medientyp: E-Book; Hochschulschrift
  • Titel: Open profiling of quality: a mixed methods research approach for audiovisual quality evaluations
  • Beteiligte: Strohmeier, Dominik [VerfasserIn]; Brandenburg, Karlheinz [Sonstige Person, Familie und Körperschaft]; Bech, Søren [Gutachter]; Le Callet, Patrick [Gutachter]
  • Erschienen: 2011
  • Umfang: Online-Ressource (PDF-Datei: 171 S., 5299 KB)
  • Sprache: Englisch
  • Identifikator:
  • Schlagwörter: Dreidimensionales Fernsehen > Handyfernsehen > Qualitätskontrolle
  • Beschreibung: Den Anforderungen der Konsumenten gerecht zu werden und ihnen eine immer besser werdende Quality of Experience zu bieten, ist eine der großen Herausforderungen jeder Neuentwicklung im Bereich der Multimediasysteme. Doch proportional zur technischen Komplexität neuer Systeme, in denen Komponenten unterschiedlicher Technologien zu neuen System wie zum Beispiel mobilem 3D-Fernsehen verschmolzen werden, steigt auch die Frage, wie eine optimierte Quality of Experience eigentlich zu erreichen ist. Daher werden seit langer Zeit Nutzertests zur subjektiven Qualitätsbewertung durchgeführt. Deren Ziel über den gesamten Entwicklungsprozesses ist es, die kritischen Komponenten des Systems mit so wenig wie möglich wahrnehmbarem Einfluss auf die wahrgenommene Qualität des Nutzers zu optimieren. Bereits seit den 1970er Jahren werden hierfür Leitfäden verschiedener Standardisierungsgremien zur Verfügung gestellt, in denen unterschiedliche Evaluationsmethoden definiert sind, um die wahrgenommene Gesamtqualität des Systems mit Hilfe von Skalen quantitativ evaluieren zu können. Aktuelle Ansätze erweitern diese klassische Methoden um Sichtweise, die über die klassische Evaluation hedonistischer Gesamtqualität hinausgehen, um das Wissen über individuell zugrundeliegende Qualitätsfaktoren zu erweitern. Die vorliegende Dissertation verfolgt dabei zwei Ziele. Zum einen soll eine audiovisuelle Evaluationsmethode entwickelt werden, die eine kombinierte Analyse quantitativer und qualitativer Daten ermöglicht, um eine Verknüpfung hedonistischer Qualität und zugrundeliegender Qualitätsfaktoren zu ermöglichen. Weiter soll diese Methode innerhalb des Gebiets der mobiler 3DTV-Systeme erprobt und validiert werden. Open Profiling of Quality (OPQ) als Evaluationsmethode kombiniert quantitative Evaluation wahrgenommener Gesamtqualität und deskriptive, sensorische Analyse zur Erhebung individueller Qualitätsfaktoren. Die Methode ist für Erhebungen mit naiven Probanden geeignet. OPQ wurde unter besonderer Beachtung von Validität und Reliabilität in einem konstruktivem Ansatz entwickelt und in einer Folge von Studien während der Entwicklung eines mobilem 3DTV-Systems mit über 300 Probanden angewendet. Die Ergebnisse dieser Studien unterstreichen die sich ergänzenden Ergebnisse quantitativer und sensorischer Analysen. Neben der Entwicklung von OPQ werden in der vorliegenden Arbeit weitere Ansätze sensorischer Analyse präsentiert und miteinander verglichen. Gerade dieser Vergleich ist ein wichtiger Bestandteil der Validierung der OPQ-Methode. Um die Stärken und Schwächen jeder Methode ganzheitlich erfassen und vergleichen zu können, wurde hierfür ein Methodenvergleichsmodell entwickelt und operationalisiert, das den methodischen Beitrag der Arbeit vervollständigt.
  • Anmerkungen: Parallel als Druckausg. erschienen