• Medientyp: Buch
  • Nachgewiesen in: Sächsische Bibliografie
  • Titel: Gedenken abschaffen : Kritik am Diskurs zur Bombardierung Dresdens 1945
  • Körperschaft: Autor_innenkollektiv Dissonanz
  • Erschienen: Berlin: Verbrecher Verlag, 2013
  • Ausgabe: Erste Auflage
  • Umfang: 343 Seiten; Illustrationen; 20 cm
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 9783943167238; 3943167232
  • RVK-Notation: NQ 6020 : Geistige Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus und Neuorientierung
    NZ 14720 : Einzelbeiträge
    NZ 14760 : Einzelne Zeiträume
  • Schlagwörter: Dresden > Luftangriff > Erinnerung > Geschichte
  • Beschreibung: Dresden, imaginiert als die schöne, unschuldige Kunst- und Kulturstadt, ist das deutsche Opfernarrativ schlechthin - unnötig bombardiert, kurz vor Ende des Krieges mit "Hunderttausenden Toten". Die alliierten Luftangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945 bilden einen festen Bezugspunkt der Erinnerung und des Gedenkens in Dresden. Durch die Jahrzehnte war die Stadt Kulminationspunkt und Ausdruck jeweils aktueller Geschichtspolitik. Sie präsentiert sich als Symbol für Frieden und Versöhnung und inzwischen sogar für wahrhaftiges Erinnern gegen geschichtsrevisionistische Nazis. Nicht zuletzt aufgrund des jährlichen Naziaufmarsches werden nun Mythen hinterfragt, Fakten erforscht und die nationalsozialistische Geschichte Dresdens benannt. Aber reicht das?

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