• Medientyp: E-Artikel
  • Titel: Ursachenanalyse zum Rückgang des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings Maculinea nausithous am Eifelfuß im westlichen Rhein-Sieg-Kreis - Einfluss von Wirtsameisen, Vegetationsstruktur und Habitatmanagement
  • Beteiligte: Klein, Martina; Weddeling, Klaus; Lamm, Jens
  • Erschienen: University Library J. C. Senckenberg, 2013
  • Erschienen in: Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens
  • Umfang: 55-72
  • Sprache: Nicht zu entscheiden
  • DOI: 10.21248/decheniana.v166.4580
  • ISSN: 0366-872X
  • Zusammenfassung: <jats:p>Die Bestände des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings Maculinea (Phengaris) nausithous (Bergsträsser 1779) - einer streng geschützten Art der FFH-Richtlinie - im westlichen Rhein-Sieg-Kreis sind seit einigen Jahren stark rückläufig, obwohl die Raupenpflanze, der Große Wiesenknopf Sanguisorba officinalis L. in ausreichender Menge vorhanden ist und seine Habitate in Naturschutzgebieten einem angepassten Mahdregime unterliegen. Die Studie geht mittels Ameisenködem der Frage nach, ob vielleicht Verbreitung und Abundanz der Wirtsameise Myrmica rubra (Linnaeus 1758) limitierender Faktor für die Bläulingsbestände sein könnte. Auf zehn Transekten im Grünland und an Wegrainen mit Vorkommen von Sanguisorba officinalis zeigt sich, dass die Wirtsameisen derzeit nicht überall im Untersuchungsgebiet in für den Schmetterling ausreichender Dichte vorhanden sind. Als mögliche Ursachen werden u.a. falsche Flächenpflege in der Vergangenheit, Nachwirkungen einer Überparasitierung durch hohe Bläulingsbestände in den 1990iger Jahren sowie Konkurrenz durch andere Ameisenarten diskutiert.</jats:p>
  • Beschreibung: <jats:p>Die Bestände des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings Maculinea (Phengaris) nausithous (Bergsträsser 1779) - einer streng geschützten Art der FFH-Richtlinie - im westlichen Rhein-Sieg-Kreis sind seit einigen Jahren stark rückläufig, obwohl die Raupenpflanze, der Große Wiesenknopf Sanguisorba officinalis L. in ausreichender Menge vorhanden ist und seine Habitate in Naturschutzgebieten einem angepassten Mahdregime unterliegen. Die Studie geht mittels Ameisenködem der Frage nach, ob vielleicht Verbreitung und Abundanz der Wirtsameise Myrmica rubra (Linnaeus 1758) limitierender Faktor für die Bläulingsbestände sein könnte. Auf zehn Transekten im Grünland und an Wegrainen mit Vorkommen von Sanguisorba officinalis zeigt sich, dass die Wirtsameisen derzeit nicht überall im Untersuchungsgebiet in für den Schmetterling ausreichender Dichte vorhanden sind. Als mögliche Ursachen werden u.a. falsche Flächenpflege in der Vergangenheit, Nachwirkungen einer Überparasitierung durch hohe Bläulingsbestände in den 1990iger Jahren sowie Konkurrenz durch andere Ameisenarten diskutiert.</jats:p>
  • Anmerkungen:
  • Zugangsstatus: Freier Zugang