• Media type: E-Book
  • Title: Beschäftigung, Auftragslage und Perspektiven im deutschen Schiffbau : Ergebnisse der ... Betriebsrätebefragung im September ... in Kooperation mit der IG Metall - Bezirk Küste
  • Contributor: Kühn, Manuel [Author]; Ludwig, Thorsten [Author]; Tholen, Jochen [Author]
  • imprint: Bremen: Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW), 2010
  • Published in: Institut Arbeit und Wirtschaft: Schriftenreihe ; 6
    Beschäftigung, Auftragslage und Perspektiven im deutschen Schiffbau ; 2010,0019,00
  • Issue: Oktober 2010
  • Extent: Online-Ressource (PDF-Datei: 62 S., 425 KB); graph. Darst
  • Language: German
  • DOI: 10.26092/elib/1348
  • Identifier:
  • RVK notation: QV 200 : Allgemeines
    QR 524 : Transportmittel
  • Keywords: Deutschland > Schiffbauindustrie > Geschichte 2006-2009
    Deutschland > Schiffbauindustrie > Wirtschaftsentwicklung > Geschichte 2006-2009
  • Origination:
  • Footnote: Zsfassung in engl. Sprache
    Systemvoraussetzungen: Acrobat Reader
  • Description: Der seit zwei Jahren stattfindende krisengetriebene Strukturwandel im deutschen Schiffbau setzt sich weiterhin fort. Unternehmensverkäufe oder Übernahmen verändern das Gesicht des deutschen Schiffbaus merklich. Im zweiten Jahr in Folge muss der deutsche Schiffbau einen schmerzhaften Beschäftigungsrückgang verkraften. Im September 2010 sind mit 16.760 direkt Beschäftigten auf allen deutschen Werften 3,9 Prozent, d.h. 686 Menschen weniger beschäftigt als noch ein Jahr zuvor. Verglichen mit dem Jahr 2008 fällt die Bilanz noch negativer aus: seit dem September 2008 haben rund 3.800 Arbeitnehmer/innen ihren Job auf der Werft verloren - ein Rückgang um 18,4 Prozent. Darüber hinaus wird eine neue weltweite Arbeitsteilung aufgezeigt, die das Ende des Containerschiffbaus und eine notwendige Konzentration auf hochwertigen Spezialschiffbau in Deutschland bedeutet. Dies wird unter anderem beim Umbau der TKMS praktiziert. So wird der zivile Schiffbau an Abu Dhabi Mar verkauft und nur der Militärschiffbau durch TKMS weitergeführt. Die offizielle deutsche Wirtschaftspolitik setzt in diesem durch protektionistische Maßnahmen weltweit geprägtem Sektor insgesamt auf die lenkenden Kräfte des Marktes.

    The crisis-driven structural change in the German shipbuilding sector is ongoing. Sales of businesses or the acquisitions have changed the structure of the German shipbuilding sector strongly. The second year in a row, the German shipbuilding industry has to compensate a significant decline in the number of employment. In September 2010 are 16,760 di-rectly employed people working on all German shipbuilding sites. That means 3.9 percent or 686 people less than the year before. Compared with 2008, the decrease is even higher. Since September 2008, 3,800 employees have lost their jobs on the yards - that is a decrease of 18.4 percent. Moreover, it becomes clear that there is a new world order in shipbuilding. It means the end for container shipbuilding and a concentration in specialized shipbuilding in Germany. This is realized already by TKMS selling the civil shipyards to Abu Dhabi Mar and keeping only the military shipbuilding. The official economic approach of the German politics on this worldwide protectionist dominated sector is to trust on the driving power of the market.
  • Access State: Open Access