• Medientyp: E-Book
  • Titel: KOF Prognose der Gesundheitsausgaben Herbst
    2020
  • Beteiligte: Köthenbürger, Marko [VerfasserIn]; Anderes, Marc [VerfasserIn]
  • Erschienen: Zürich: ETH Zürich, KOF Konjunkturforschungsstelle, [2020]
  • Erschienen in: KOF Prognose der Gesundheitsausgaben Herbst ; 2020
    Konjunkturforschungsstelle: KOF Studien ; 157
  • Umfang: 1 Online-Ressource (circa 13 Seiten); Illustrationen
  • Sprache: Deutsch
  • DOI: 10.3929/ethz-b-000451610
  • Identifikator:
  • Schlagwörter: 2019-2022 ; Gesundheitskosten ; Gesundheitsfinanzierung ; Prognose ; Schweiz ; Graue Literatur
  • Entstehung:
  • Anmerkungen: Zusammenfassung in deutscher, englischer und französischer Sprache
  • Beschreibung: Gemäss den definitiven Zahlen nahmen die gesamten nominalen Gesundheitsausgaben im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 0.8% zu und somit weniger stark als in den Vorjahren. Das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt (BIP) betrug 11.2% im Jahr 2018 (im Vergleich zu 11.5% im Jahr 2017). Für das Jahr 2019 rechnet die KOF mit einem Anstieg des Wachstums der gesamten Gesundheitsausgaben. Sie geht von einer Wachstumsrate von 3.4% aus. Im laufenden Jahr rechnet die KOF mit einer durchschnittlichen Zunahme der Gesundheitsausgaben um 3.1% gegenüber dem Vorjahr. Die Wachstumsrate wird sich im Jahr 2021 erhöhen. Der Anstieg der Gesundheitsausgaben wird gemäss Prognose 3.3% betragen. Im Jahr 2022 dürften die Ausgaben für die Gesundheit mit einer Rate von 3.8% zunehmen. Das dennoch geringe Wachstum des nominellen BIP ab 2020 lässt die Gesundheitsausgaben im Verhältnis zum BIP weiter ansteigen. Die Gesundheitsausgabenquote steigt von 11.2% im Jahr 2018 auf 12.5% im Jahr 2022. Bei einer Betrachtung nach Kategorien zeigt sich, dass unter «Leistungen» die Ausgaben für den Bereich «Unterstützende Dienstleistungen» weiterhin kräftig ansteigen dürften. Zudem geht die KOF davon aus, dass sich die «Ambulante Kurativbehandlung» schneller als die «Stationäre Kurativbehandlung» entwickeln wird. Werden die «Leistungserbringer» betrachtet, stechen «Andere Ambulante Leistungserbringer» und «Unterstützende Leistungserbringer» mit hohen Wachstumsraten hervor – mit einer Ausnahme für das Jahr 2020, in dem Leistungen in diesen Kategorien aufgrund der COVID-19-Pandemie weniger stark erbracht wurden. Unter den «Finanzierungsregimes» ist die Entwicklung heterogener. Hier expandiert die «Obligatorische Krankenversicherung» relativ stark.
  • Zugangsstatus: Freier Zugang