• Medientyp: E-Book; Video
  • Titel: Konditorei und Konzertkaffeehaus Robert Haussmann, Borna bei Leipzig / [Museum der Stadt Borna]
  • Körperschaft: Museum der Stadt Borna
  • Erschienen: Borna: Museum der Stadt Borna1926
  • Umfang: 1 Online-Ressource; Nitrozellulose-Film, Positiv, geton; 35 mm
  • Genre: Dokumentarfilm
  • Besetzung/Gattung:
  • Art der Reproduktion: Online-Ausgabe
  • Reproduktionsnotiz: Nativ-Scan mit Overscan, Videocodec FFV1 Version 3, Container: Matroska
  • RVK-Notation: NZ 14420 : Einzelne Orte (alph.)
    NZ 15620 : Wirtschaftsgeschichte
  • Schlagwörter: Borna > Konditorei > Kaffeehaus > Film
  • Anmerkungen: Elektronische Reproduktion von einem Original aus dem Bestand des Museum der Stadt Borna
    Die Digitalisierung des Films erfolgte im Rahmen des Programms „Sicherung des audiovisuellen Erbes in Sachsen“ des Filmverband Sachsen (2018) und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden in Kooperation mit: Museum der Stadt Borna, gefördert durch: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
    Ausgangsmaterial für die Digitalisierung des Films „800 Jahre Borna“ – 1938 hergestellt von der Film-Fabrik Helmut Krötel, Leipzig – war eine stumme, schwarzweiß 35mm-Nitro-Positivkopie aus dem Bestand des Museums der Stadt Borna. Die zwei Filmrollen weisen Zersetzungsschäden auf, die abschnittweise zumeist an den Bildrändern zu Verlusten von Bildinformationen geführt haben. Diese Abschnitte weitgehend digital retuschiert werden. Einzelne Kader mussten auf Grund ihres Zerstörungsgrades vor der Digitalisierung entfernt werden. Dies führt in einzelnen Szenen zu leicht sprunghaften Bewegungen im Bild. Die Originalfilmlänge konnte nicht nachgewiesen werden. Im Vergleich zu einer erhaltenen Videoabtastung, die 1995 vom unbeschädigten Film gemacht wurde, fehlen in der Summe ca. 46 Filmmeter
    Dieser viragierte Film wurde 1926 als Werbung für das Café und Konditorei Haussmann in der Bahnhofstraße Borna hergestellt. Die Tochter, Käte Brand, des letzten Besitzers (Erich Haussmann) schrieb 1998 in einen Brief dazu: „Die diesem Brief beigelegte „voluminöse“ 35mm-Filmrolle wurde zur Kinowerbung verwendet. Ich vermute, dass der Film aus den ersten dreißiger Jahren stammt. Die damaligen Eiswagen fahren aus unserem Toreingang, man sieht Schaufensterdekoration, Konzertgartenleben (mit dem Trio Bummer, Peterlein, Steinbach, später sang und musizierte dort Fanny Müller-Schmidt), unsere besonderen „Produkte“ (die „Zwiebel“) hatte eine fast naturgetreu gefärbte Schale, im Film „kommt“ sie m.E. zu dunkel heraus), auch Einblicke in die Betriebsräume mit maschinellen Ausstattungen werden gewährt … Mein Großvater Robert Haußmann hat bereits am 5.10.1891 eine „Conditorei, Café und Restaurant“ im Gebäude „Zum Schweizerhaus“ (heute: Volkshaus) eröffnet und betrieben. Sein Vater Johann Gottlob Haußmann kaufte dann das Grundstück Lobstädter Straße 105 (jetzt Bahnhofstr. 33). Im Mai 1894 wurde mit der Bebauung des Grundstückes begonnen. Und schon im Oktober 1894 war der Bau fertiggestellt. Bauleiter war Architekt Rust aus Leipzig, die Bauarbeiten wurden von Wangemann und Zimmermeister Eichler, beide aus Borna, ausgeführt. Im Erdgeschoss dieses Wohn- und Geschäftshauses wurde das „Konditorei- und Kaffeehausgewerbe und der Ausschank von Bayrisch Bier betrieben“. Im Laufe der Zeit wechselte die Firmierung, vor allem im Zusammenhang mit Umbauten, Renovierungen und Neumöbilierungen: 1901 Conditorei und Wiener Café, 1904 Wiener Café, 1913 Conditorei und Café R. Haußmann, 12./13. 6.1924 Erstes Bornaer Konzertcafehaus, 1928 nach Einbau der Glastanzflächen in 4-Farben-Beleuchtung, 1930 erfolgte der Einbau einer gleichen Glastanzfläche im Konzertgarten. Donnerstags und Sonntags war Konzert. Die Konzert- und Tanzveranstaltungen waren stets bestens besucht. Im Februar 1936 übernahm mein Vater Erich Haußmann das Geschäft. Die seit 1906 hergestellte „Bornaer Zwiebel“, aber auch das damals noch bekannte „Bornaer Salonbrikett“ wurden seit 1912/13 in „Originalkartons“ nach auswärts versandt, die Zwiebel zugleich mit Ansichtskarte von Borna.“
    Dokumentarfilm. Deutschland. [1926]
    Mit Zwischenüberschriften in deutscher Sprache

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