• Medientyp: E-Book
  • Titel: Intensive informal care and impairments in work productivity and activity
  • Beteiligte: Kolodziej, Ingo [VerfasserIn]; Coe, Norma B. [VerfasserIn]; Van Houtven, Courtney Harold [VerfasserIn]
  • Erschienen: Essen, Germany: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, 2023
  • Erschienen in: Ruhr economic papers ; 1010
  • Umfang: 1 Online-Ressource (circa 42 Seiten); Illustrationen
  • Sprache: Englisch
  • DOI: 10.4419/96973176
  • ISBN: 9783969731765
  • Identifikator:
  • Schlagwörter: Informal care ; work productivity ; Heckman selection correction ; instrumental variables ; Graue Literatur
  • Entstehung:
  • Anmerkungen: Zusammenfassung in deutscher Sprache
  • Beschreibung: Informal care reduces work on the intensive and extensive margins; however, we do not know how caregiving affects work productivity. We link two new unique national U.S. data sets to provide the first causal estimates of the effect of providing at least 80 hours of informal care in the past month on work productivity, compared to less intensive caregiving. We control for caregiver selection into work using a Heckman selection model and use instrumental variables to estimate the causal effect of providing at least 80 hours in the past month on work productivity, using the Work Productivity and Activity Impairment (WPAI) instrument, and weekly hours worked. The IV is widowhood status of the care recipient. For both the OLS and IV results, providing at least 80 hours in the past month is associated with a 0.07-0.13 point increase in the WPAI compared to non-intensive caregivers, signifying lower work productivity. This result is mainly driven by presenteeism, or employees being less productive on the job, as opposed to absenteeism, measured by missed days of work. The OLS models are precisely estimated (p < 0.001) and IV results are not significantly different from zero at conventional levels. Intensive caregiving is also associated with about 3 fewer hours of weekly work compared to less intensive caregiving in OLS (non-significant with IV) and intensive caregivers are about 7 percentage points less likely to work full-time compared to part-time in OLS (non-significant with IV). Our findings begin to explain mechanisms by which caregivers experience wage penalties. Building data sets with work productivity for caregivers and non-caregivers alike would allow us to estimate the net societal benefits of caregiving and work productivity.

    Informelle Pflege reduziert die Wahrscheinlichkeit zu arbeiten und die Stunden geleisteter Arbeit; wir wissen jedoch nicht, wie Pflege die Arbeitsproduktivität beeinflusst. Wir verknüpfen zwei neue, einzigartige nationale US-Datensätze, um die ersten kausalen Schätzungen der Auswirkungen von mindestens 80 Stunden geleisteter informeller Pflege im vergangenen Monat im Vergleich zu weniger intensiver Pflege auf die Arbeitsproduktivität zu liefern. Wir kontrollieren für Selektion der Pflegenden in Erwerbstätigkeit mit Hilfe eines Heckman-Modells und verwenden Instrumentenvariablen zur Schätzung des kausalen Effekts der Bereitstellung von Pflege im Umfang von mindestens 80 Stunden im vergangenen Monat auf die Arbeitsproduktivität unter Verwendung des Work Productivity and Activity Impairment (WPAI)-Instruments und der wöchentlichen Arbeitsstunden. In Instrumentenvariablenschätzung ist das Instrument der Witwenstatus des Pflegeempfängers. Sowohl für die OLS- als auch für die IV-Ergebnisse gilt, dass mindestens 80 Stunden Pflegetätigkeit im vergangenen Monat im Vergleich zu nicht-intensiver Pflege mit einem Anstieg des WPAI um 0,07-0,13 Punkte verbunden ist, was eine geringere Arbeitsproduktivität anzeigt. Dieses Ergebnis ist in erster Linie auf Präsentismus zurückzuführen, d.h. auf geringere Produktivität der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz, im Gegensatz zum Absentismus, gemessen an versäumten Arbeitstagen. Die OLS-Modelle sind präzise geschätzt (p < 0,001), und die IV-Ergebnisse unterscheiden sich nicht signifikant von Null auf konventionellen Signifikanzniveaus. Intensive Pflege ist zudem mit etwa 3 Stunden weniger Wochenarbeitszeit verbunden als weniger intensive Pflege gemäß OLS-Schätzungen (nicht signifikant mit IV), und bei intensiv pflegenden Personen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Vollzeit arbeiten, etwa 7 Prozentpunkte geringer als bei Teilzeitarbeit gemäß OLS-Schätzungen (nicht signifikant mit IV). Unsere Ergebnisse sind ein erster Schritt zur Erklärung von Mechanismen, durch die Pflegekräfte Lohneinbußen erfahren. Der Aufbau von Datensätzen mit Arbeitsproduktivität von Pflegenden und Nicht-Pflegenden würde es uns ermöglichen, den gesellschaftlichen Nettonutzen von Pflege und Arbeitsproduktivität zu schätzen.
  • Zugangsstatus: Freier Zugang